Mittwoch, 30. Januar 2013

"hausgemacht" und ein Avocado - Spinatsalat


Bei brigitte.de, dem Internetauftritt der Zeitschrift "Brigitte" gibt es ein neues Thema:




Brigitte .de meint das es viele interessante, deutschsprachige Foodbloggs gibt und stellt in loser Reihenfolge Rezepte aus den Blogs vor. 
Beim ersten mal geht es um das Thema Erbsensuppe.Es wurden insgesamt 10 Rezepte von Bloggern gewählt die der Redaktion gefallen.
Mein Rezept für ein "geschärftes Erbsensüppchen" ist dabei, was mich natürlich sehr freut.








Eigentlich sollte aber heute Thema die Avocado sein. 
Frau K mochte keine Avocado, zu fettig, bis Sonntag um 13.15 Uhr, da hat sie meinen Salat probiert und fand den lecker, obwohl da Avocado daran war. 





Gut nun hat der Gärtnertblog zu einem Blog-Event ausgerufen mit dem Thema Avocado, also gab es Avocado, auch wenn Frau K nicht gerade begeistert war.
Die Blog -Events vom Gärtnerblog waren die ersten an denen ich teilgenommen habe.
Diesem Event möchte ich die Treue halten, also gibt es auch ein Gericht wenn ich hier auf Kritik stoßen könnte.

Sonntags gibt es mittags bei uns Salat, mit Fleisch oder Fisch oder Meeresfrüchten oder auch mal vegetarisch. Dazu selbst gebackenes Brot.

Also bekam Frau K heute auch einen Salat mit Avocado, Mango, jungem Blattspinat, frischer Rauke und mit geräucherter Lachforelle.
Die Lachsforelle kommt aus einer Zucht hier vom Niederrhein.

Zutaten für 2:

1 Avocado
1/2 Mango
1/2 Limette
1 Handvoll Blattspinat
1 Bund Rauke
8 Kirschtomaten
3 El Traubenkernöl
1 El Mandelöl
1 Schalotte
1 Messerspitze Senf
1 El Weißwein - Essig
Pfeffer und Salz
1 Lachsforelle, geräuchert
1 Kästchen Rote Rettichsprossen

Zubereitung:
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und schälen, dann fein würfeln. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden und ebenfalls würfeln, beides vermischen und mit den Saft der Limette vermengen. Etwas ziehen lassen. Den Spinat und die Rauke putzen, gründlich waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern.
Die Kirschtomaten waschen und halbieren.

Die Schalotte ganz fein würfeln und mit dem Öl, Essig, Senf und Pfeffer und Salz zu einer Vinaigrette rühren. Die Avocado - Mango - Mischung in die Vinaigrette geben.
Die Lachsforelle enthäuten, die Filets von den Gräten lösen und in Streifen schneiden. Vorsicht, es bleiben gerne auch dünne Gräten an dem Filet, das also nochmal säubern.

Anrichten:

Den Fisch auf zwei große flache Teller verteilen, den Spinat und die Rauke, sowie die Tomatenhälften darum verteilen. Jetzt den Salat mit der Avocado - Mango - Vinaigrette beträufeln. Die Rettich sprossen abschneiden und über den Salat und den Fisch verteilen
Dazu gab es  etwas Brot. 

Frau K sagte der Salat schmeckt nach Frühsommer. 

Stimmt und das ist jetzt in der dunklen, kalten Zeit auch ganz schön............

Garten-Koch-Event Januar: Avocado [31.0.12013]

Samstag, 26. Januar 2013

bemerkenswert, DIE NEUE DEUTSCHE KÜCHE



Es geht um ein Buch, einen dicker Wälzer:

Titel:
© Collection Rolf Heyne
„ DIE NEUE DEUTSCHE KÜCHE“ 
Eine kulinarische Reise mit den 
Jeunes Restaurateurs


Erschienen ist das Kochbuch bereits Ende 2011 in der Collection Rolf Heyne.

Warum schreibe ich über das Buch, ganz einfach weil ich es im wahrsten Sinne des Wortes bemerkens wert finde.

Über die Vorstellung des Buches und das Buch selber hat Arthurs Tochter einen sehr unterhaltsamen  Beitrag geschrieben und  Stevan Paul in NutriCulinary eine sehr informative, treffende Rezension.

Ich bin ja nicht so professionell wie die Beiden, aber ich möchte gerne noch mal auf dieses Buch aufmerksam machen, ich nehme es oft zur Hand und finde darin eine Menge Inspiration und Anregung.

Auf das Buch bin ich aufmerksam gemacht worden durch eine nicht ganz freundliche Besprechung in einer überregionalen Tageszeitung.

Also habe ich es mir angeschaut, was auffällt, das Buch ist schwer,  mehr als 3000 g Buch bekommt der Leser für sein Geld. 

Gut das ist nicht wirklich ein Kriterium, doch es enthält  108 Rezepte von 1 Köchin und 35 Köchen aus ganz Deutschland. 
Die Köche sind alle jung und somit nicht wirklich die  absolute Spitze der deutschen Kochkunst, von einigen ausnahmen wie z.B Nils Henkel vielleicht abgesehen. Doch es gibt dort Rezepte von vielen besternten Köche zu lesen.
Die Köche gehören alle zu den Jeunes Restaurateurs Deutschland, einer Gruppe junger Köche die hier erstmals 1991 entstand, die es in Frankreich aber schon seit 1974 gibt. Da es eine Organisation junger Köche ist , scheidet man mit 45 Jahren aus.

Zum 20 jährigen Bestehen der Gruppe ist dieses Buch veröffentlicht worden.
Die Rezepte sind nach Monaten sortiert und ein Koch stellt jeweils ein drei Gänge Menü vor, und in jedem Monat stellen  jeweils drei Köche ein solches Menü vor.
Nun gefällt mir schon, dass das Buch somit nach Jahreszeiten sortiert ist und es jeweils drei unterschiedliche Menüs pro Monat gibt.
Inzwischen habe ich auch den Eindruck, dass , wenn man an die Zutaten kommt die Gerichte für einen engagierten Hobbykoch  zu bewältigen sind. 
Vielleicht muss man bei der Technik Einschränkungen machen, doch auch dieses Problem lässt sich ja manchmal überwinden.

Es wird deutlich regional gekocht, da gibt es Lonetaler Spargel, Poltinger Lammrücken oder Reblinger Hirschrücken.

Gut diese Zutaten sind nicht überall zu bekommen, doch ich denke der Hobbykoch kann durchaus seinen regionalen Spargel nehmen oder ein Lamm von Niederrhein und Hirschrücken aus dem bergischen und trotzdem noch ein angemessenes Ergebnis auf den Teller bringen.

Mich hat es gefreut dass es auch ein Rezept mit Schupfnudeln gibt, das schaut recht einfach aus, doch das Rezept ist in seiner Gesamtheit schon recht komplex. Das Rezept gehört zum Januar und ist von Horst Fallert. 
Ich gebe zu ich kannte diesen Namen vorher nicht. Doch das Buch stellt jeden Koch mit einigen Sätzen und einem Bild vor, dann folgt sein Restaurant ebenfalls mit Bild und kurzer Beschreibung.
So bekommt man aus dem Buch schon einen kleinen Einblick und vielleicht ja auch einen Reisetipp.
Dann folgen die drei Rezepte , immer eine Vorspeise ein Hauptgang und eine Nachspeise.

Fallers  Hauptgericht ist ein Kalbsschwanz mit Sellerie, Rosenkohl und Bubespitzle, was deutlich einfacher klingt als es ist, denn es gibt viele Komponenten, was bei dem Bild nicht wirklich auffällt.



© Collection Rolf Heyne
Es gibt natürlich den gefüllten Kalbsschwanz, Bubespitzle (oder auch Fingernudeln), Selleriepüree, Sellerieschaum, Selleriegelee, Rosenkohlviertel und Rosenkohlblättchen.

Mir gefällt das gut und ich denke das Rezept ist durchaus auf der Höhe der Zeit.

Also insgesamt ein Kochbuch was dem Hobbykoch oder Kochblogger viele Anregungen geben kann.
Was mir fehlt ist ein Stichwortverzeichnis, allerdings gibt es am Schluss eine Zusammenfassung, sortiert nach den Gängen und die ist hilfreich bei der Suche.
Ich möchte auf dieses Kochbuch nicht mehr verzichten.

Die Bilder wurden mir freundlicherweise von der Collection Rolf Heyne zur Verfügung gestellt, die auch das Urheberrecht hat.

Montag, 21. Januar 2013

Kartoffelküche: Kartoffelplätzchen mit Linsen und Wirsing



Kartoffeln, ein Thema mit dem ich mich etwas mehr beschäftigen wollte, das gehört zu meinen guten Vorsätzen fürs neue Jahr. 
Zwei Rezepte dafür habe ich bereits eingestellt.
Heute gibt es dann Kartoffelplätzchen, also kein Reibekuchen, sonder Plätzchen aus gekochten und gestampften Kartoffeln. 

Ich liebe diese Plätzchen, seit ich mich erinnern kann gab es in unserer Familie Kartoffelplätzchen. Aussen leicht knusprig und innen cremig - weich. Ich kann sie mit oder ohne eine Sauce essen, die schmecken mir immer.
Nur zu fest dürfen sie nicht sein, wenn man viel Mehl zufügt werden sie innen fest, das soll so nicht sein.

Natürlich braucht es etwas Gemüse dazu und so habe ich ein Gemüse aus grünen Puy - Linsen  mit Wirsing und einer Senfsauce dazu gemacht.
Das Fleisch lasse ich heute mal aussen vor.

Leider sind meine Bilder nicht so geworden wie ich es mir gewünscht hätte, doch zu diesem Thema hat bushcook kluge Worte gefunden:
http://bushcooks-kitchen.blogspot.de/2013/01/food-o-grafie.html



Zutaten für 4:

  • 600 g Kartoffeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Eigelb
  • 1 El Mehl
  • Muskat


  • 120 g Le Puy Linsen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 kleiner Wirsing
  • 40 g grüner Speck
  • 40 geräucherter Speck


  • 400 ml heller Kalbsfond
  • 100 ml Sahne
  • 2 Tl Senf


  • Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale in reichlich Salzwasser gar kochen. Ich benutze vorwiegend festkochende Kartoffeln. Die lasse ich dann noch im Topf gut ausdünsten.
Die Schalotte schälen und wirklich klein würfeln, dann in etwas Butter sehr weich dünsten. Das braucht etwas Zeit und braun sollen die Würfelchen keinesfalls werden, also auf ganz kleiner Flamme schmoren lassen.
Die Kartoffeln pellen und wieder in den Topf geben, die Schalotten - Würfel zugeben und ein Eigelb, mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen. Jetzt die Kartoffeln gründlich stampfen, es sollten keine Stückchen verbleiben. Wenn nötig etwas Mehl, meist reicht ein El zugeben und vermischen bis ein sämiger Kartoffelteig entsteht. Nicht zu viel Mehl zugeben, mein Vater sagt man muss das Mehl flott unterrühren, sonst braucht man zu viel und der Teig wird später in der Pfanne fest.

Aus dem Teig 12 - 16 Plätzchen formen. Eine schöne Beschreibung was man damit alles so machen kann gibt es bei "Der Mut Anderer.de

Die Kartoffelplätzchen in Butter in einer Pfanne von beiden Seiten vorsichtig anbraten, sie dürfen nicht zu dunkel werden, die Butter sollte nicht verbrennen.

Die Linsen (grüne Le Puy) mit dem Lorbeerblatt und Thymian nach Packungsanweisung weich kochen, abschütten und die Kräuter entnehmen.
Den Wirsing putzen und die Blätter ablösen. Die Strünke aus den Blätter schneiden und dann die Blätter in etwa  1 cm breite Streifen schneiden.
Die Wirsingstreifen in reichlich Salzwasser bei offenem Topf 2 - 3 Minuten bissfest blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken.
Den Speck in einem Topf langsam bei geringer Hitze auslassen, dann die Linsen darin erhitzen und zum Schluss auch noch kurz die Wirsingstreifen. Die Wirsingstreifen vorher ein klein wenig ausdrücken. Mit Salz abschmecken.

Den Kalbsfond auf die Hälfte reduzieren, die Sahne zugeben und noch einmal kurz einkochen, dann mit dem Senf sowie Pfeffer und Salz abschmecken. Ich habe einen Tl grobkörnigen Senf und 1 Tl Weißwein - Senf benutzt. Die Sauce warm halten.

Anrichten:

Zwei bis drei Kartoffelplätzchen auf jeden Teller geben, dazu das Gemüse legen. Die Sauce einmal kurz mit dem Pürierstab aufschlagen und über das Gemüse verteilen.

Samstag, 19. Januar 2013

Photoapparat mit Objektiven




Zorra hat das Blog - Event Food-o-grafie ist zurück! - #1 Kamera-Ausrüstung ausgerufen. Ein Thema das mich interessiert und ich bin gespannt auf die Berichte.

Natürlich stelle ich auch meine Hardware vor:




Das ist mein Fotoapparat mit dem ich meine Bilder für den Blog produziere. Gut, Sony ist nun nicht berühmt für die Qualität seiner Fotoapparate. Wie ich dazu komme mir doch einen Sony zu kaufen?
Mit dem Fotografieren habe ich vor vielen Jahren angefangen, lange bevor ich mich intensiver mit dem Kochen auseinandergesetzt habe.

Damals habe ich mich, auch aus preislichen Gründen, für eine Minolta Kamera entschieden, eine Dynax 700si, eine nach damaligen Vorstellungen semi - professionelle Kamera. Leider aber analog und nicht digital. Digital gabs da noch nicht!

Dafür habe ich auch recht freundliche Objektive gekauft, das teuerste, das ich mir damals als junger Anwalt noch auf Kredit gekauft habe, war so schwer das ich es bald wieder verkauft habe, doch einige relativ gute habe ich behalten.
Dann habe ich mich mehr für Kochen interessiert und die Kamera blieb im Schrank.
Als ich dann meine ersten Rezepte bei e&t ins Netz gestellt habe brauchte ich wieder eine Kamera, digital sollte die sein und so habe ich eine Lumix erworben, mit der kam ich überhaupt nicht zurecht, die war zu ungenau in den Einstellungen und zu unhandlich.

Eine digitale SLR musste her, die sollte nicht zu viel kosten und sich mit meinen uralt Objektiven vertragen.

Den Hersteller Minolta gab es nicht mehr, doch ich bekam die Auskunft dass die Sonygeräte sich mit den Objektiven vertagen würden. Was grundsätzlich richtig ist und so habe ich mir eine kleine Sony gekauft, eher das Einsteigermodell. 
So konnte ich meine Objektive weiter verwenden und der Preis war recht günstig. Es ist eine Sony alpha 330 mit folgenden technischen Daten:

Zu kaufen gibt es die wohl nicht mehr. Mir fehlt eine Abblendtaste, sonst bin ich ganz zufrieden.

Ich benutze nur drei Objektive für die Blogfotografie, ein uraltes Minolta Normalobjektiv 50 mm 1:1,7 , das leider schon stark verschmutzt ist, dann ein Sigma 90 mm 1: 2,8  Macro - Objektiv.
Neu angeschafft habe ich mir ein Sony - Objektiv 35 mm 1:1,8. Mit diesem Objektiv mache ich die meisten Bilder.

Um die Unterschiede zu verdeutlichen habe ich mit jedem Objektiv ein Bild gemacht. Die Einstellungen sind identisch, ich habe jeweils mit der größten Blendenöffnung fotografiert, die Belichtung und der Abstand zum Objekt sind gleich geblieben, nur die Objektiv - Brennweiten ändern sich. Die Bilder sind nicht nachgearbeitet worden:

 Brennweite 35 mm:






 Brennweite 50 mm:






Brennweite 90 mm:





Ich fotografiere mit der A - Einstellung, was bedeute das ich die Blende vorgebe, den Rest stellt die Kamera ein, die Schärfe stelle ich manuell ein und einen Blitz benutze ich nie. 

Ich bin so ganz zufrieden und plane insoweit keine Veränderungen in der nächsten Zeit.

Eine Traumkamera habe ich nicht, was einfach daran liegt dass ich mich mit dem Thema Kamera nur wenig befasse, für mich steht das Kochen und das Rezept im Vordergrund. Ich möchte meine Küchentechnik etwas erweitern, das ist erstes Ziel, vielleicht mache ich auch noch was mit dem Licht, doch mit den Objektiven und der Kamera bin ich ganz zufrieden, auch wenn ich weiss dass es deutlich bessere Geräte gibt.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Süppchen: Feldsalat, Möhre, Speck und Wachtel



Eine leichte Suppe habe ich gesucht, so etwas wie die von bushcook, oder wie diese Erbsensuppe hier.
Man nennt so etwas jetzt gerne Cappuccino oder bei Herrn Elverfeld heißen die:  Suppen-shots.

Also eine leichte Suppe für ein kleines Menü, nicht zu schwer und es sollte diesmal für mich keine cremige Wurzel-oder Kürbissuppe sein.
Nun habe ich geschaut was die Großen so an Suppen machen, leider nicht so ganz viel, oft fehlen die im Repertoire. 








Mir gefallen Suppen , auch in einem kleinen Menü sehr und so habe ich ein wenig gesucht und bin bei Elverfeld in seinem Kochbuch fündig geworden. 
Das ist sowieso mein Lieblingskochbuch aus dem Jahr 2011, ich habe es mir damals auf Usedom im Urlaub gekauft, Frau K war dann nicht sehr erfreut, weil ich zu viel darin gelesen habe, im Urlaub. Es ist eben ein sehr anregendes Kochbuch.
Im Kochbuch „Dieter Müller“ gibt es auch einige schöne Suppen und da heissen die auch noch so, nämlich Suppen eben.

Aus dem Elverfeld habe ich mir dann die Idee für eine Feldsalatsuppe geklaut.
Es gibt kein Rezept, sonder lediglich ein Aufzählung der Zutaten.
Da sieht man dann das dieses kein Kochbuch für Dilettanten ist, eher für Profis, aber ein richtiges Rezept gibt es bei New kitch on the blog

Speck gehört zu den Zutaten und ich finde da passt dann auch Möhre gut und so bekam meine Feldsalatsuppe eine kleine Haube aus Möhre mit Speck und dazu ein wenig von der Wachtel.

Zutaten für 4:

  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Noilly Prat
  • 100 ml Weißwein
  • 600 ml Geflügelfond
  • 200 ml Sahne
  • 140 g Feldsalat
  • 40 frischer, geputzter Blattspinat
  • Muskat


  • 60 g durchwachsener geräucherter Speck
  • 300 ml Möhrensaft
  • 200 ml Milch


  • 4 Wachtelbrüste
  • Butter
  • Olivenöl
  • Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Den Speck in dünne Scheiben schneiden und in etwas Butter vorsichtig auslassen, mit der Milch auffüllen, einmal aufkochen und vom Herd nehmen, 1 Stunde ziehen lassen. 
Den Möhrensaft auf 200 ml einkochen und zu der Speckmilch geben. Den Speck herausnehmen und den Sud mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Schalotte und die Knoblauchzehe fein würfeln und in Butter glasig dünsten. Den Noilly Prat, oder auch ein anderer trockener Wermut  und den Wein zugeben und einkochen, dann mit der Brühe und Sahne auffüllen und einige Minuten leise köcheln lassen.
Feldsalat und den Spinat waschen und in reichlich Salzwasser 3 Minuten blanchieren, abschütten und gut ausdrücken, das Grünzeug in die Suppe geben und sehr gründlich pürieren.Die Suppe durch ein feines Sieb streichen und mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Wachtelbrüste jeweils in drei Teile schneiden und in Olivenöl anbraten, nur kurz und ebenfalls mit Pfeffer und Salz würzen.

Anrichten:

Den Möhren-Milch-Specksud erwärmen und mit dem Pürierstab schaumig aufschlagen.
Das Fleisch auf 4 kleine Cocktail - Spieße spießen, die Suppe auf 4 Tassen verteilen, etwas von dem Möhrensud darauf verteilen und oben jeweils einen Spieß auflegen, sofort heiss servieren.

Samstag, 12. Januar 2013

Rumfort, Spinat-Lauch-Risotto mit Zander



In der letzten Woche war es in einer fb - Gruppe wieder Thema:  wirtschaftlich und vernünftig mit Lebensmitteln umzugehen.
Also möglichst wenig Lebensmittelabfall zu produzieren.
Diese Thema spukt mir im Kopf herum, gerade auch, weil ich bis vor ein - zwei Jahren damit ziemlich gedankenlos umgegangen bin.
Fleisch was ich abgeschnitten habe von einem Stück landete im Müll, genauso die Karkassen vom Geflügel oder Fischabschnitte.
Gemüse, Obst oder Salat der nicht mehr von aussen hübsch ausschaute wurde entsorgt.

Das hat sich inzwischen geändert und ich versuche das was ich einmal gekauft habe so intensiv wie möglich zu nutzen und Abfall zu vermeiden.

Inzwischen werden Parüren vom Fleisch  eingefroren und wenn genug da ist, für Fond ausgekocht, genauso die Geflügelkarkassen.
Wobei ich mich natürlich im nachhinein ziemlich ärgere das ich von den Pfaffenschnitten erst vor einigen Tagen erfahren habe und dutzende davon im Geflügelfond gelandet sind mit dem dazugehörigen Rücken.

Bei diesem Fond kochen kann ich dann auch Gemüse verwerten. Wenn ich viel Gemüse habe das weg muss weil es schon älter ist gibt es eine Suppe oder ich koche ein Brühe die ich einfriere und später für Saucen oder zum kochen weiter verwerte.
Ich denke das der eher leichtfertige Umgang mit Lebensmitteln auch ein Folge des oft sehr niedrigen Preises ist, wenn ein Kilo Schweineschnitzel für 2,99 € zu kaufen ist, warum soll man mit solch einem Billigprodukt sorgsam umgehen, das läuft doch unter Ramsch.

Gut, nun war es Mittwoch so, dass ich nicht ins Büro gefahren bin, Chefin hat mir einen Tag freigegeben. Mein PKW hatte mir unmissverständlich klar gemacht dass an seinen Bremsen ein Fachmann was tun müsste, dem Fachmann habe ich am Mittwoch die Möglichkeit gegeben und blieb zu Hause.

Ich wusste noch nicht was ich kochen sollte, hatte gedacht ich könnt ja mit dem Fahrrad zum Markt fahren. 
Diesen Plan habe ich aufgeben nachdem ich nach einem 10 minütigen Rückweg von der Werkstatt ziemlich durchnässt war.

Also habe ich das zubereitet was sich im Haus befand und Reste verwertet.

Von Sonntag gab es noch 225 g frischen jungen Blattspinat im Kühlschrank und 240 g Zanderfilet ( im Eis), die spitzen, dünnen Enden, ein Stück Porree, vom grünen Ende lag auch noch im Kühlschrank.
Daraus habe ich dann einen Spinat - Lauch Risotto mit Zander gemacht, denn die übrigen Zutaten hatte ich im Haus. Zu Spinat gehört für mich fast zwingend auch Knoblauch und davon ist fast immer eine Knolle im Haus. 

Zutaten für 2:

  • 120 g Risotto - Reis
  • 225 g frischer junger Blattspinat
  • 1 Stück Porree (10 cm)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zitrone
  • 400 ml Geflügel- oder Gemüsebrühe
  • Olivenöl und Butter


  • 240 g Zanderfilet in 4 Stücken
  • Olivenöl
  • Pfeffer und Salz




Zubereitung:

Den Spinat abwaschen und 3 Minuten in Salzwasser blanchieren, abschütten und abschrecken. In einem Sieb abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauch  fein würfeln, etwas Butter und Olivenöl in einem Topf erwärmen, darin beides glasig andünsten. Den Reis zugeben und einige Minuten vorsichtig dünsten, dann nach und nach die Brühe zugeben bis der Reis bissfest gegart ist. 
Das Stück Porree längs halbieren und dann in dünne Streifen schneiden, eine Hälfte davon nach der Hälfte der Garzeit zum Reis geben.
Den Spinat ausdrücken, zerpflücken und unter den Risotto heben, kurz mit erwärmen.
In der Zwischenzeit die Fischstücke in einer Butter/Olivenölmischung auf der Haut anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen und  im Backofen warm halten.
Den Risotto mit etwas Zitronensaft beträufeln und ebenfalls mit Pfeffer und Salz abschmecken, dann den restlichen Lauch zugeben.
Alles auf vorgewärmte Teller verteilen und servieren.

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