Mittwoch, 16. Januar 2013

Süppchen: Feldsalat, Möhre, Speck und Wachtel



Eine leichte Suppe habe ich gesucht, so etwas wie die von bushcook, oder wie diese Erbsensuppe hier.
Man nennt so etwas jetzt gerne Cappuccino oder bei Herrn Elverfeld heißen die:  Suppen-shots.

Also eine leichte Suppe für ein kleines Menü, nicht zu schwer und es sollte diesmal für mich keine cremige Wurzel-oder Kürbissuppe sein.
Nun habe ich geschaut was die Großen so an Suppen machen, leider nicht so ganz viel, oft fehlen die im Repertoire. 








Mir gefallen Suppen , auch in einem kleinen Menü sehr und so habe ich ein wenig gesucht und bin bei Elverfeld in seinem Kochbuch fündig geworden. 
Das ist sowieso mein Lieblingskochbuch aus dem Jahr 2011, ich habe es mir damals auf Usedom im Urlaub gekauft, Frau K war dann nicht sehr erfreut, weil ich zu viel darin gelesen habe, im Urlaub. Es ist eben ein sehr anregendes Kochbuch.
Im Kochbuch „Dieter Müller“ gibt es auch einige schöne Suppen und da heissen die auch noch so, nämlich Suppen eben.

Aus dem Elverfeld habe ich mir dann die Idee für eine Feldsalatsuppe geklaut.
Es gibt kein Rezept, sonder lediglich ein Aufzählung der Zutaten.
Da sieht man dann das dieses kein Kochbuch für Dilettanten ist, eher für Profis, aber ein richtiges Rezept gibt es bei New kitch on the blog

Speck gehört zu den Zutaten und ich finde da passt dann auch Möhre gut und so bekam meine Feldsalatsuppe eine kleine Haube aus Möhre mit Speck und dazu ein wenig von der Wachtel.

Zutaten für 4:

  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Noilly Prat
  • 100 ml Weißwein
  • 600 ml Geflügelfond
  • 200 ml Sahne
  • 140 g Feldsalat
  • 40 frischer, geputzter Blattspinat
  • Muskat


  • 60 g durchwachsener geräucherter Speck
  • 300 ml Möhrensaft
  • 200 ml Milch


  • 4 Wachtelbrüste
  • Butter
  • Olivenöl
  • Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Den Speck in dünne Scheiben schneiden und in etwas Butter vorsichtig auslassen, mit der Milch auffüllen, einmal aufkochen und vom Herd nehmen, 1 Stunde ziehen lassen. 
Den Möhrensaft auf 200 ml einkochen und zu der Speckmilch geben. Den Speck herausnehmen und den Sud mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Schalotte und die Knoblauchzehe fein würfeln und in Butter glasig dünsten. Den Noilly Prat, oder auch ein anderer trockener Wermut  und den Wein zugeben und einkochen, dann mit der Brühe und Sahne auffüllen und einige Minuten leise köcheln lassen.
Feldsalat und den Spinat waschen und in reichlich Salzwasser 3 Minuten blanchieren, abschütten und gut ausdrücken, das Grünzeug in die Suppe geben und sehr gründlich pürieren.Die Suppe durch ein feines Sieb streichen und mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Wachtelbrüste jeweils in drei Teile schneiden und in Olivenöl anbraten, nur kurz und ebenfalls mit Pfeffer und Salz würzen.

Anrichten:

Den Möhren-Milch-Specksud erwärmen und mit dem Pürierstab schaumig aufschlagen.
Das Fleisch auf 4 kleine Cocktail - Spieße spießen, die Suppe auf 4 Tassen verteilen, etwas von dem Möhrensud darauf verteilen und oben jeweils einen Spieß auflegen, sofort heiss servieren.

Kommentare:

  1. Ich finde Suppen auch toll, gehören für mich eigentlich immer in ein gutes und gelungenes Menü. Diese hier könnte mir auch gut gefallen!

    Liebe Grüße!

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  2. Danke, für mich gehören die( Suppen) auch dazu und diese hat viel Geschmack und ist rasch gemacht

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  3. Tolle Suppe, gefällt mir sehr und ich finde auch zu einem guten Gelingen für ein Menue gehört eine Suppe und wenn es noch so wenig ist. Liebe Grüße auchwas

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  4. Suppen müssen Suppen sein. Sie Cappuccino zu nennen finde ich schlimm, die Zeit ist aber zum Glück vorbei, auch wenn das noch nicht alle bemerkt haben. Jetzt heißen sie neudeutsch "Shot" aber auch das wird die Suppe überleben. Deine Feldsalatsuppe dürftest Du mir also gerne auch größer servieren. :)
    Ich mag das Kochen mit Salat, im Blog habe ich Ravioli mit Feldsalatfüllung.

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  5. Zu einem guten Menü gehört für mich immer eine Suppe dazu. Farblich und mengenmässig ist für mich die Suppe perfekt!

    Liebe Grüße
    Anna

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  6. Wolfgang, das ist ein Hammer!!! Normalerweise bevorzuge ich Feldsalat (und andere Salate) ja so, wie er ist - aber dieses Rezept klingt mehr als nachahmenswert. Hab' ich mir gleich abgespeichert... Grüße aus dem Süden von Elvira

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  7. Hallo,
    es ist schön das wir uns einig sind das Suppe dazu gehören :-) und natürlich gefällt mir euer Lob. Die Feldsalatravioli werde ich ausprobieren, ganz sicher:-)

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