Montag, 30. April 2012

Frühling, Gemüse mit Buttersauce

Gestern, Sonntag habe ich ja mal einen Nachtisch gebastelt. Der war ein klein wenig aufwendig und so habe ich nur noch etwas Gemüse mit Bratkartoffeln und einem Stück Rind als Hauptgang gemacht.


Da wollte ich mir nicht mehr so viel Arbeit machen.


Frühlingsgemüse mit Buttersauce



  • 400 g frische Erbsen
  • 2 Möhren
  • 200 g Zuckerschoten
  • 1 kleine Kohlrabi
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 400ml Geflügelfond
  • 50 ml Noilly Prat
  • 200 ml Weißwein
  • 100 g Butter
  • 2 kleine Zweige Estragon
  • 3 El Olivenöl





Zubereitung:
Die Gemüse palen, putzen und waschen, die Möhren und Kohlrabi klein würfeln. Die Gemüse in dem Geflügelfond bissfest garen abschütten und abschrecken. Von dem Fond etwa 250 ml aufbewahren.


Die Schalotte schälen und in dünne Scheiben schneiden, in der Butter andünsten. Den Knoblauch, da habe ich schönen jungen und saftigen Knoblauch bekommen, ebenfalls klein schneiden und mit dünsten. Mit dem Wermut und dem Wein ablöschen und auf ein drittel reduzieren. Alles durch ein Sieb geben, die Schalotten etwas ausdrücken. Den Sud erhitzen, den aufbewahrten Fond zugeben und noch einmal auf insgesamt 200 ml reduzieren. Am Ende den klein geschnittenen Estragon und drei El fruchtiges Olivenöl in die Sauce tun.


Das Fleisch auf die Teller geben, das Gemüse herumlegen, ebenso die Kartoffeln, die Buttersauce auf dem Gemüse verteilen.

Sonntag, 29. April 2012

mal was süßes, Erdbeeren und Mango

Nachtisch und Süßspeisen kommen in meinem Blog zu kurz. Da habe ich nur wenige Rezepte eingestellt, bisher.
Heute ändere ich das es gibt ein weiteres Rezept. Einen Nachtisch mit Mango und Erdbeeren.
Der Anlass war zorras Blog - Event, den es jetzt schon sieben Jahre gibt.

Barbara hat mich auf die Idee gebracht so ein kleines Törtchen zu basteln.


Das Törtchen hat einen Boden aus Zitronensablé:

  • 2 Eigelbe
  • 80 g Puderzucker
  • 80 g weiche Butter
  • 110 g Mehl
  • 6 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Zitrone
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen, die Butter zugeben und schaumig verrühren.
Die Zitronenschale abreiben, mit dem Backpulver und dem Mehl vermengen, Salz zufügen und mit der Buttermischung verrühren, dann mit der Hand einen Teig kneten, zur Kugel formen und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 
Den Teig sehr dünn ausrollen und auf einem Backblech etwa 12 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und die Törtchenböden  mit einem Dessert - Ring ausstechen, abkühlen lassen.

Dazu gab es ein Erdbeerparfait frei nach Wolfram Siebeck:

  • 300 g Erdbeeren
  • 4 Eigelbe
  • 190 g Puderzucker
  • 350 ml Sahne
  • 2 El Grand Marnier
  • 1 Zitrone
Die Erdbeeren waschen und putzen, fein pürieren, mit dem Grand Marnier und dem Saft einer Zitrone verrühren und durch ein Sieb streichen. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig aufschlagen, die Erdbeermasse unterziehen. Die Sahne steif schlagen und mit einem Spachtel vorsichtig unterheben. Die Masse in kleine Förmchen füllen und einfrieren.

Auf die Zitronensablé kommt einen Mangomousse:
  • 4 Passionsfrüchte
  • 1 Mango
  • 1 Vanillestange
  • 250 ml Buttermilch
  • 150 ml Sahne
  • 3 Blatt Gelatine
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtmark durch ein Sieb streichen, den Saft auffangen. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch grob würfeln und zu dem Saft geben. Das Vanille - Mark aus der Stange kratzen und zum Fruchtmark geben, ebenso das Salz und den Zucker, alles gründlich pürieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Buttermilch unter das Fruchtmark rühren. Die Gelatine vorsichig mit wenig Wasser erwärmen und unterziehen,alles gründlich verrühren und kalt stellen.

Die Sahne steif schlagen. Wenn die Buttermilch anfängt zu gelieren die Sahne unterheben und die Mousse in die Dessert - Ringe auf die Zitronensablé geben und kalt stellen.

Dazu gibt es frische Erdbeeren mit Erdbeerschaum:

  • 150 g Erdbeeren
  • 3 El Grand Marnier
  • 40 g Zucker
  • 1 El Zitronensaft

Die Erdbeeren, waschen und putzen, fein pürieren und durch ein Sieb streichen, mit Zucker, Zitronensaft und Grand Marnier abschmecken. Kurz vor dem servieren schaumig aufschlagen, alles auf Teller verteilen und servieren

Freitag, 27. April 2012

mal was anderes, Freitagsfüller

Mir gefällt der Freitagsfüller von Barbara:

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1. Ich lese fast nur noch Kochbücher . Jedenfalls privat, was ich bedaure.
2.  Um die Resteverwertung so gering wie möglich zu halten, weil ich die nicht mag, passe ich schon beim Einkauf sehr auf kleine Mengen auf.
3. Am Montag habe ich einen Termin um 10 Uhr in der regionalen Weltstadt Düsseldorf, ansonsten habe ich frei .
4. Endlich mal ein Schäumchen für Zorra hinbekommen, ein Traum, nachdem ich bereits mit zwei Versuchen gescheitert bin
5.  Im übrigen werde ich es weiter versuchen.
6. Fehlversuche sind ein Ansporn,besonders für mich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend , morgen habe ich einen Tanzabend geplant und Sonntag möchte ich einen Nachtisch basteln !

Donnerstag, 26. April 2012

ugly food: Penne, Brokkoli,Ricotta und Rind

Im Küchentanz ist es so schön beschrieben, Bloggers disease. So bin ich auch gerade eher kochfaul und wenig kommunikativ im Internet.
Dann habe ich mich doch entschlossen was zu kochen und zu bloggen und dann kommt ugly food heraus. War ja auch zu erwarten.


Was bin ich froh das Heike da einen Event Ugly Food mehr oder weniger ungewollt ins Leben gerufen hat, so hat das ganze noch ein wenig Sinn, wobei ganz lecker war das schon was so unschön ausschaut.


Das Rezept habe ich aus einem e&t Heft, nur etwas abgewandelt. Die Hefte habe ich nach Monaten, nicht nach Jahren sortiert und schaue immer wieder mal rein in den entsprechenden Monaten. Besonders dann wenn ich keine Ideen selber habe in der Woche













Zutaten für 2:



  • 250 g Rindfleisch aus der Hüfte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1Strunk Brokkoli
  • 25 g getrocknete Tomaten
  • 1/2 Bund Rauke
  • 6 Blatt Bärlauch
  • 2 El Mandelblättchen
  • 3 El Ricotta
  • 120 g Penne Rigate
  • Olivenöl,
  • Pfeffer und Salz
  • Muskat



Zubereitung:


Das Fleisch habe ich in zwei dünne Scheiben geschnitten gekauft und dann nochmal in Streifen geschnitten. Den Knoblauch ausgepresst und mit etwas  Olivenöl, Peffer und Salz verrührt, darin wird das Fleisch zwei Stunden mariniert.
Den Brokkoli in kleine Röschen teilen und in reichlich Salzwasser drei Minuten blanchieren.
Bärlauch und Rauke putzen und waschen, den Bärlauch in dünne Streifen schneiden.
Die Schalotte schälen und in Scheiben schneiden, die Tomaten grob würfeln.
Zwischenzeitlich die Penne Rigate in reichlich Salzwasser gar kochen, abschütten und warm halten, etwas von dem Nudelwasser aufbewahren.
In der Zwischenzeit das Fleisch in einer Pfanne anbraten, entnehmen und wenn nötig etwas Olivenöl in die Pfanne geben, dann die Schalotte, Mandeln und Tomate zugeben und vorsichtig andünsten.
Jetzt den Brokkoli dazu und erwärmen. 
2 - 3 El Ricotta in die Pfanne geben und etwas von den Nudelwasser, alles gut vermengen. Die Nudeln ebenfalls zufügen und erwärmen, danach etwa 3/4 des Bärlauch und der Rauke, unterheben mit Pfeffer, Salz und etwas Muskat abschmecken. 


Alles auf zwei Teller verteilen, die restliche Rauke und den Rest Bärlauch über die beiden Teller verteilen, sofort servieren.
Frau K hat sich noch etwas frischen Zitronesaft darüber geträufelt.

Sonntag, 22. April 2012

vulgäre Selbstdarstellung, surf n' turf

Wer im Restaurant surf and turf bestellt begeht nichts anderes als vulgäre Selbstdarstellung. So liest man bei wikipedia unter dem Begriff.
Einfach die beiden teuersten Zutaten der Speisekarte zusammen bestellen ergibt kulinarischen Kitsch, ist das vernichtende Urteil bei wikipedia.


Gut, als ich das gelesen habe, hatte ich meine Zutaten bereits gekauft.
Ich wollte von Anfang an nicht den Klassiker machen, der aus Rindersteak oder Filet mit Hummerschwänzen oder Garnelen besteht, sondern eine reduzierte Variante mit Stubenküken und Garnele, sowie Spargel:





Dabei hatte ich gedacht das die Kombination von Fleisch mit Meerefrüchten schon einen gewissen Reiz hat. Es gibt ja auch einen entsprechenden italienischen Klassiker mit Kalbfleisch und Thunfisch.

Um es deutlich zu sagen uns hat es geschmeckt und als vulgär haben wir es nicht empfunden, aber das kann ja auch an uns liegen.  Ich denke die wenigsten die sich vulgär geben empfinden das selbst auch so. 


Zutaten für 2 als Vorspeise:



  • 1 Stubenküken
  • 2 Garnelen zu je etwa 80 g
  • 10 Stangen Spargel
  • 1 Schalotte
  • 250 ml Spargelfond
  • 50 ml Noilly Prat
  • Zitronensaft
  • 100 ml Sahne
  • rote Rettichsprossen
  • Pfeffer und Salz
  • Butterschmalz
  • Butter
  • Chiliflocken

Zubereitung:
Von dem Stubenküken die Brüste und Keulen auslösen. Die Köpfe von 4 Spargelstangen abtrennen und beiseite legen, die Stange klein schneiden. Die Schalotte schälen und würfeln, in etwas Butter andünsten, dann die Spargelstücke zugeben und  mit dünsten.
Mit Noilly Prat und dem Spargelfond ablöschen und etwa 10 Minuten einkochen, dann die Sahne dazu geben und nochmal reduzieren. Die Sauce fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Zitronensaft und Pfeffer und Salz abschmecken.

Die restlichen 6 Spargelstangen bissfest garen, drei Minuten vor Ende der Garzeit die 4 Spargelköpfe zugeben und mit garen. Den Spargel auf Küchenkrepp abtropfen lassen und warm halten.

Die Keulen in Butterschmalz von jeder Seite etwa 2 Minuten anbraten, dann die Brüste dazu geben und beides nochmal 2 Minuten von jeder Seite anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen und im Backofen warm halten. Die Garnelen anbraten und mit Salz und Chiliflocken würzen, ebenfalls warm stellen.

Die Rettichsprossen abschneiden und abwaschen. Den Spargel auf Teller verteilen, dann die Kükenstücke und die Garnelen dazu geben. Die Sauce mit dem Pürierstab schaumig schlagen und über den Spargel geben, alles mit den Sprossen bestreuen und sofort servieren

Mittwoch, 18. April 2012

simpel, Lachs mit Fenchel - Tomaten - Gemüse

Es gibt Kombinationen die ich sehr gerne esse. Dazu gehört die Kombination von Fenchel mit Fisch. Das passt für meinen  Geschmack immer und Fenchel lässt sich leicht und schnell zubereiten und so gab es heute ein leckeres, alltagstaugliches Gericht das nicht viel Arbeit macht. 

Lachsfilet, gebraten, mit Fenchel - Tomatengemüse und Kartoffelpüree mit viel Knoblauch und Olivenöl.




Zutaten für 2:
2 Lachsfilets
3 Fenchelknollen
3 Tomaten
Olivenöl
Butter
Pfeffer und Salz
1/2 Zitrone


Zubereitung:
Die Fenchelknolle wasche ich ab und entferne , wenn nötig dunkel Stellen. Dann schneide ich die Stiele ab und halbiere die Knolle längs. Dann entferne ich den Strunk und schneide die Hälften quer in dünne Scheiben.
Dann etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Fenchel mit etwas Salz in das Öl geben, gut vermengen und dann den Deckel auf den Topf. Den Fenchel etwa 10 Minuten bissfest garen.


Zwischenzeitlich den Lachs in Butter und Olivenöl von beiden Seiten anbraten, mit Salz würzen und im Backofen warm halten.
Die Tomaten entkernen und würfeln. Ich habe auch einige Kirschtomaten zugefügt, die habe ich nur geachtelt.


Wen  der Fenchel gar ist, die Tomatenwürfel unterheben und mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.
Das Gemüse auf einen Teller geben, darauf den Lachs setzen und  wer mag noch mit etwas Fenchelgrün bestreuen.
Dazu hatten wir ein sehr knoblauchhaltiges Kartoffelpüreemit Olivenöl.

Sonntag, 15. April 2012

Schweinerücken, gepökelt mit Schwarte

Mein Metzger hatte Freitag ein Stück in der Auslage liegen was mir gefallen hat. 


Einen Schweinerücken mit Schwarte, gepökelt. Es war nicht mehr sehr viel, etwa 750 g, also genau richtig für zwei Personen  und so hab ich es gekauft und heute zubereitet. 


Da ich nicht wirklich fit bin gerade habe ich es mir einfach gemacht.
Die Schwarte habe ich eingeschnitten, vorsichtig. Dann das ganze Stück mit Pfeffer und Salz eingerieben und in Butterschmalz in der Pfanne  angebraten, bis auf die Schwarte. 



Den Backofen hatte ich auf 150°C vorgeheizt und da habe ich das Fleisch etwa 45 Minuten mit der Schwarte nach oben gebacken, dann habe ich einige Minuten bei höchster Hitze den Grill darauf gehalten, bis die Schwarte aufpoppte, wenigstens im oberen Teil. 




Jetzt den Backofen aus, die Tür etwas geöffnet und etwa 15 Minuten ziehen lassen. Danach hatte das Fleisch im Kern etwa 68°C und war saftig. 
Dazu gabs nur Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Speck und geschmolzenen Kirschtomaten, wie gesagt heute war mir nicht nach viel kochen, was nicht so ganz oft vor kommt.

Freitag, 13. April 2012

Vorspeise: Scholle und Speck, Spargel und Sauerampfer

Der Gärtnerblog ruft wieder zu einem Kochevent: Thema Sauerampfer, das reizt mich, denn  Sauerampfer benutze ich noch nicht lange und im Garten tut sich der Sauerampfer noch schwer, es scheint noch etwas zu kalt hier zu sein. 
Für mein Rezept habe ich daher auch Blutampfer dazu genommen, als Ergänzung und Sauerklee, der schon besser kommt.

Herausgekommen ist eine leichte Vorspeise mit Scholle und Speck und Spargel mit Sauerampfer:














Zutaten für 2:

  • 1 Scholle
  • 2 Scheiben Speck, durchwachsen, geräuchert
  • 6 Stangen Spargel
  • 1 Bund Sauerampfer
  • einige Blätter Blutampfer
  • 3 Blätter Bärlauch
  • etwas Sauerklee
  • 3 El Schmand
  • 1 El Joghurt
  • 2 El Rapsöl
  • 1 El Weißweinessig
  • Pfeffer und Salz
  • Butter





Zubereitung:
Die Scholle vorsichtig filetieren und die Filets säubern. Den Speck fein würfeln und anrösten.
Der Spargel wird bissfest gegart, wobei ich mir bei dem Rezept auch gebratenen Spargel gut vorstellen könnte.
Die Kräuter waschen und putzen, jeweils einige Blätter beiseite legen für den Salat, die restlichen Blätter mit dem Schmand, Joghurt, Rapsöl und Essig fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwa 30 Minuten ziehen lassen.
Zwischenzeitlich die Schollenfilets in heißer Butter anbraten und mit Pfeffer und Salz würzen. 
Die Filets mit dem Spargel und den restlichen Kräuterblättchen auf zwei Teller verteilen. Die Sauerampfersauce zugeben und servieren.


Auf den Bildern die Kugeln sind Melonen - Kugeln, ich fand das ganz lecker dazu, Frau K hätte lieber darauf verzichtet. Mir hat der süße Kontrast gefallen.

Montag, 9. April 2012

Klassiker, Spargel mit Sauce Maltaise

Spargel mit Sauce Maltaise, das mag Frau K sehr. In der Spargelsaison, wie jetzt gibt es den Spargel auf diese Art bei uns mehrfach, meist mit Kalbfleisch und neuen, kleinen Kartoffeln. 


Für dieses Rezept friere ich den Saft von Blutorangen ein, weil es die manchmal garnicht mehr gibt in der Spargelzeit und mit Blutorangensaft schmeckt uns das Rezept am besten.


Das Rezept gab es schon zu Zeiten von Escoffier, der es kurz beschreibt als eine Sauce Hollandaise die wie gewöhnlich fertig gemacht wird und im letzten Moment wird der Saft von 2 Orangen und zwei Messerspitzen geriebene Orangenzesten hinzugegeben.



Zutaten für 2:
  • 1 kg Spargel,  
  • 2 Schalotten, 
  • 100 ml trockenen Weißwein 
  • 1 El Noilly Prat
  • 3 Eigelb
  • 1 Blutorange
  • 100 g Butter
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Den Spargel nach Wunsch garen. Da gibt es inzwischen ja so viele Vorschläge das es nicht mehr überschaubar ist. Ich habe den Spargel im Dampfgarer zubereitet.

Für die Sauce die Schalotten in dünne Ringe schneiden und in etwas Butter glasig andünsten, nicht braun werden lassen.


Mit dem Weißwein und dem Wermut ablöschen und einkochen lassen bis die Flüssigkeit auf etwa 2 El reduziert ist. Den Sud durchsieben und etwas abkühlen lassen.


Etwa einen Tl Schale von der Blutorange abreiben und die Orange auspressen, den Saft auf etwa 2/3 einkochen.

Ein Wasserbad vorbereiten. Die Eier trennen und drei Eigelb zu dem Sud geben und im Wasserbad cremig aufschlagen.
Dann nach und nach die Butter unterrühren. Zum Ende den Orangensaft und die Orangenschale unterrühren. Das mache ich in kleineren Portionen, bis die Sauce eine leicht cremige Konsistenz hat.


Heute gab es dazu die Reste vom Ostersonntagsbraten kalt und Kartoffelplätzchen.

Mittwoch, 4. April 2012

handfest, Karree vom Schwein, Kartoffeln, Bohnen und Speck

Kein Schickimicki sollte es werden. Der örtliche Feinkosthändler hatte Iberico -Schwein, ein schönes Karree lag da, knapp 600 g und mich hat es gelockt und habe es gelauft:




















Frau K hat Bohnen geputzt und Kartoffeln geschält. Ich habe den Backofen auf 160°C vorgeheizt und das Karree in Rapsöl von allen Seiten angebraten. Dann mit Pfeffer und Salz gewürzt, etwas Weißwein in die Pfanne gegeben, einige Zweige Thymian und ein Zweig Rosmarin, dazu Knoblauchzehen. Alles in den Backofen und 50 Minuten garen lassen. Da schaute es so aus:




In der Zwischenzeit habe ich die Bohnen in reichlich Salzwasser gegart und die Kartoffeln angebraten. Dann kommen die Kartoffeln aus der Pfanne raus, eine dicke, in Streifen geschnittenen Scheibe Speck in die Pfanne. Das lasse ich anrösten, dann kommen zwei Schalotten in Scheiben dazu. Verrühren und die Kartoffeln wieder in die Pfanne, die Bohnen dazu und zwei in Scheiben geschnittenen Frühlingszwiebeln.
Das gibt eine Kartoffel - Bohnen - Pfanne:
















Das Karree aus dem Backofen nehmen, etwas ruhen lassen und in Scheiben schneiden. Gemüse und Fleisch auf einen Teller geben:






























Wir waren zufrieden.

Montag, 2. April 2012

Frau K war begeistert?


Reste habe ich heute verarbeitet und Frau K war ganz begeistert, was sie ja nicht so ganz oft ist.
Die Reste von dieser Lammkeule  habe ich verarbeitet, es waren noch etwa 220g Fleisch über, das reicht nicht für zwei. 


Lammravioli habe ich gemacht, da gibt es nicht viele verbloggte Rezepte, ich habe nur dieses von High Foodality gefunden.


Also habe ich mich an Locatelli "Made in Italy" angelehnt, der Ravioli mit Ochsenschwanz oder auch mit Kalbshaxe macht.
Im Feinschmecker April 2012 gab es auch ein schönes Rezept. 


Wie üblich habe ich überall Ideen geklaut und den Versuch unternommen was eigenes zu kochen. 


Da ja nun Bärlauchzeit ist wollte ich Bärlauch verwenden. Mein Verhältnis zu Bärlauch ist eher etwas gespalten. Ganz jung, frisch und nicht zu oft eingesetzt mag ich den. Wenn er größer wird hat er für mich oft einen etwas penetranten Geschmack und wird manchmal auch zu reichlich verwandt.




Zutaten für 4:

  • 150 g frischer Nudelteig
  • 200 g Lammkeule fertig gegart
  • 50 ml Lammsauce
  • 10 getrocknete Steinpilze
  • 2 El Parmesan, frisch gerieben
  • 1 El Semmelbrösel




  • 200 ml Geflügelfond
  • 200 ml Sahne
  • 20 g Ziegenfrischkäse
  • 20 junge Bärlauchblätter




  • 4 Tomaten
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Den Nudelteig habe ich nach diesem Rezept frisch gemacht. Dann werden die Steinpilze eingeweicht für eine Stunde und wenigstens 15 Minuten gekocht. Dann abgeschüttet und kleingehackt. 
Das Fleisch aus der Daube habe ich abtropfen lassen und ebenfalls mit dem Messer gehackt. So das noch etwas feste Konsistenz verbleibt. Locatelli benutzt eine Küchenmaschine um das Fleisch zu pürieren. Ich wollte noch etwas festes haben und so habe ich das Lammfleisch nur mit dem Messer gehackt. 
Zu der Masse kommt  der Käse, die Steinpilze und die Semmelbrösel und etwas von der Sauce. Die Masse sollte so sein das sich daraus Kugeln formen lassen. Dann wird mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt.

Der Nudelteig wird mit der Nudelmaschine zu dünnen Bahnen ausgerollt. Darauf werden jeweils kleine Kugeln der Lammmasse gegeben.
Die zweite Bahn wird darauf gelegt und dann angedrückt und ausgestochen. An den Rändern habe ich die Ravioli mit einer Gabel leicht angedrückt.

Für die Bärlauchsauce wird der Geflügelfond mit der Sahne etwa auf die Hälfte eingekocht, dann kommt der Ziegenfrischkäse dazu. Die Sauce köcheln lassen bis sich der Käse aufgelöst hat.

Die Bärlauchblätter habe ich grob in Streifen geschnitten und in die Sauce gegeben, nur ganz kurz aufgekocht und mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Dann wird die Sauce gründlich püriert. 
Sie sollte nicht mehr kochen, da neigt der Bärlauch schnell dazu grau zu werden, was nicht gut ausschaut.

Die Tomaten werden entkernt und in kleine Würfel geschnitten.

Die Ravioli koche ich etwa 2 Minuten in Salzwasser. Vorher habe ich eine beschichtete Pfanne mit Butter und Olivenöl erhitzt, da kommen die abgetropften Ravioli rein und werden einige Minuten darin geschwenkt.

Die Ravioli auf Teller geben, die Sauce darüber und dazu die Tomentenwürfel.

Als Wein gab es dazu einen Le Chiusure Marlborghetto 2007 vom Gardasee. Der wird als eleganter Wein beschrieben und passte vorzüglich zu den Ravioli.

Da es uns wirklich gut gefallen hat ist dies dann auch mein zweiter Beitrag zum Lammkochevent von Zorra und Peter.

Sonntag, 1. April 2012

Gartensalat, Spargel mit Feldsalat, Sauerklee und Borretsch

Den ersten Spargel habe ich gekauft für dieses Jahr. er ist noch nicht so wie ich den gerne esse, doch ich bin sicher das wird noch. Da ich außerdem einen schönen roten Feldsalat bekommen habe, gab es Spargelsalat heute Mittag. 
Da habe ich dann meinen ersten selbst aromatisierten Essig ausprobiert. Ich habe nämlich Himbeeressig selber hergestellt.
Über den Küchentanz bin ich zu Allem anfang... gelangt und dort habe ich ein einfaches Rezept gefunden das ich nachgebastelt habe. Das Ergebnis ist ein schöner, aromatischer Himbeeressig. Der hat viel Farbe und den Spargel leich rosa gefärbt



Also habe ich den Salat so gemacht:










Erst hat Frau K acht Stangen Spargel gründlich geschält. Dafür ist sie zuständig, das kann sie eindeutig besser als ich. Den Spargel habe ich bissfest gegart und in kurze Stücke geschnitten.


Die Vinaigrette besteht aus Rapsöl, Mandelöl, 2 El Himbeeressig, etwas Ahornsirup, Pfeffer und Salz, sowie drei kleinen in dünne Streifen geschnittenem Bärlauch.
Der Salat besteht aus dem Spargel, einer Handvoll rotem Feldsalat, einige Blätter Rauke, in dünne Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln, einigen ganz jungem Borretschblättern und etwas Sauerklee.


Frau K sagte das schmeckt schön nach Garten, muss ich ihr zustimmen.

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