Samstag, 26. Juli 2014

geeist: Tomate | Basilikum | Salz



Mehr als die oben genannten drei Zutaten habe ich für dieses Gericht nicht gebraucht. Ein kleines, geeistes Süppchen nur aus Tomate, Basilikum und ein wenig Salz.

Es war klar, letztes Wochenende, das es heiss würde, sehr heiss sogar. Also wollte ich eine  kalte Tomatensuppe machen, eine klare, kalte Tomatensuppe.
Wir mögen diese klare Brühe aus Tomaten sehr gerne und bei 36°C Aussentemperatur mögen wir was kühles vor dem eigentlichen Essen.

Tomate Basilikum Salz

Ich habe mir viele Gedanke über diese Gericht gemacht und meine erste Idee war eine Art Gazpacho zu machen, nur eben mit klarer Tomatenessenz. Dann habe ich auch überlegt etwas fischiges zuzugeben, wie etwa Wildlachsrogen.
Letzten Endes habe ich mich dann entschlossen das ganze sehr auf seine wesentliche Bestandteile zu reduzieren und so gibt es eben auf diesem Teller nichts ausser Tomaten, Basilikum und Salz.
Frau K war ziemlich begeistert, sie mag das wenn ich so aufs wesentliche reduziert ein Gericht bereite, von kochen kann man ja nicht wirklich reden.


Zutaten für 4:

1 kg Tomaten
2 Romatomaten
4 kleine, bunte Tomaten
6-8 Zweige Basilikum
Basilikumblüten
Salz


Zubereitung:

Die Tomaten abwaschen. Ich hatte unterschiedliche Tomaten. Empfohlen werden in Rezepten Strauchtomaten und Kirschtomaten, ich hatte auch Ochsenherztomaten dabei. Die Tomaten, bis auf die Romatomaten und die kleinen Tomaten, vierteln. Das Basilikum abwaschen und die Blätter von den Stielen zupfen, zu den geviertelten Tomaten in eine Schüssel tun. Die Masse gründlich pürieren.

Ein großes Sieb doppelt mit einem Mulltuch auslegen. Das Sieb auf einen Topf oder eine Schüssel setzen und die pürierten Tomaten einfüllen. Die Tomatenmasse etwa 24 Stunden in einem möglichst kühlen Raum abtropfen lassen. Dabei keinen Druck erzeugen, weil sich dann der Saft rötlich färbt. Am Ende hatte ich etwa 400 ml sehr klaren Tomatensaft.

Den Saft einige Minuten kochen lassen, salzen und dann kalt stellen.

Tomate Basilikum Salz

Die kleinen bunten Tomaten in dünne Scheiben schneiden. Die Romatomaten längs halbieren und das Innenteil vorsichtig mit einem Löffel auslösen und kalt stellen.

Anrichten:

Je ein Stück Tomatengallert aus den Romatomaten in einen tiefen Teller setzen, darum die Scheiben von den kleinen Tomaten. Mit dem klaren Sud auffüllen und nochmal mit Salz bestreuen. Am Ende die Basilikumblüten darüber streuen.
Sofort kalt servieren.

Das was von den abgetropften Tomaten über blieb habe ich mit etwas Gemüsefond  zu einer Tomatensauce eingekocht.

Mittwoch, 23. Juli 2014

für heisse Tage, Bohnensalat und Rind



36°C waren am Samstag vorhergesagt und die sind es hier in Duisburg auch geworden. Es war heiss, so heiss das ich nicht wirklich viel kochen wollte. 
Also gab es Salat,allerdings einen aus Bohnen, so das ich doch ein wenig kochen musste, aber die Vorarbeiten liessen sich ganz gut auf der Terrasse im Schatten machen. Das Fleisch war  in 4 Minuten gebraten und so gab es am Samstag  ein schnelles Gericht. 
Die Anregung zu dem Gericht habe ich aus der Zeitschrift essen&trinken, da schaue ich gerade auch in die Hefte aus den Vorjahren gerne mal rein, weil sich dort immer wieder zur Jahreszeit passende Gerichte finden. 
Da ich nicht wirklich gut nach kochen kann ist das Rezept natürlich abgeändert, geschmeckt hat uns das trotzdem und gerade auch bei diesen Temperaturen.

Bohnensalat mit Rinderhüfte
Das Fleisch war vom Scholtenhof in Dinslaken. Dort werden Charolais Rinder gehalten, es ist das beste Rindfleisch das ich hier in der Umgebung kaufen kann.


Zutaten für 2:

2 Scheiben Rinderhüfte (je 250-300g)
200 g Buschbohnen
200 g breite (Schneide)Bohnen
500 g Dicke Bohnen
2 kleine Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 kleine Schalotten
40 g getrocknete Tomaten
6 El Olivenöl
2 El Chardonnay -Essig
1 geh. Tl Dijon-Senf
Bohnenkraut
Butterschmalz
Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Die Dicken Bohnen aus der Hülse drücken und 2-3 Minuten blanchieren, abschrecken und dann die graue Haut ablösen.
Die restlichen Bohnen waschen und putzen, in gabelgerechte Stücke schneiden.
Die Bohnen zusammen in reichlich Salzwasser etwa 10 Minuten kochen lassen. Im Rezept stand einen deutlich kürzere Garzeit, doch Frau K mag es nicht wenn die Bohnen noch zu viel Biss haben und an den Zähnen quietschen.

Den Backofen auf 70°C vorheizen. Etwas Butterschmalz in einer Pfannen erhitzen und die Hüftsteaks darin etwa 2 Minuten von jeder Seite kräftig anbraten. Mit Salz würzen und mit der Pfanne in den Backofen schieben, dort bleiben die Steaks etwa 25-30 Minuten.

Den Speck fein würfeln und in einer kleinen Pfanne schön knusprig braten, dann auf einem Küchenkrepp entfetten.

Die Schalotten schälen und fein würfeln, ebenso die Knoblauchzehe. Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden.

Bohnensalat mit Rinderhüfte
Aus dem Öl, Chardonnay - Essig, dem Senf, sowie etwas Pfeffer und Salz ein Dressing anrühren, die Tomatenstreifen, den Knoblauch und die Schalotten unterrühren. Die Bohnen alle in eine Schüssel geben, das Dressing darüber giessen und alles gut vermengen, etwa 20 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.


Anrichten:
Den Salat auf zwei Teller verteilen, den Speck darüber streuen und etwas Bohnenkraut. Das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und auf den Salat verteilen, noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Samstag, 19. Juli 2014

geeiste Buttermilchsuppe nach W.Siebeck



Gut, dieser Blogeintrag war eigentlich nicht geplant, es sollte nur eine kleine, leichte, kalte Suppe heute Mittag geben nach einem Rezept von Wolfram Siebeck. Bis aufs Pumpernickel hatten wir die Zutaten im Haus.

Hier waren und sind es noch immer 32 °C im Schatten. Da mag ich nicht so gerne kochen. Ich wußte das Wolfram Siebeck in seinem Kochbuch „Alle meine Rezepte“ eine kalte Buttermilchsuppe hatte. 

Geeiste Buttermilchsuppe mit Pumpernickel
Die wollte ich bei diesen Temperaturen gerne probieren. Nachdem ich sie gemacht hatte und probierte habe ich dann doch mal Bilder gemacht, denn die war sehr lecker und wie Siebeck schreibt raffiniert. Die Mischung aus Buttermilch, Ingwer, Tomate und Basilikum dazu Pumpernickel ist genial für solch heisse Tag wie heute.
Wobei die Mengenangaben für eine Vorspeise berechnet sind. Wir habem zu zweit alle 4 Portionen aufgegessen zu Mittag.

Zutaten für 4:

1L Buttermilch
4 El zerkleinerter Pumpernickel
12 Kirschtomaten
1 daumengroßes Stück Ingwer
Basilikum
Basilikumblüten


Zubereitung:

Das Stück Ingwer schälen und fein reiben. Siebeck macht das auf einer Muskatreibe und schreibt dazu, das das etwas dauert.
Zum Glück gibt es inzwischen Microplane -  Reiben und damit ist das flott gemacht. Insgesamt soll es zwei Tl Ingwerbrei geben.  
Die Pumpernickelscheiben sehr fein mit einem Kochmesser klein hacken, so das es etwa 1 El für jeden Teller gibt. Die Kirschtomaten halbieren, ich habe die geviertelt.

Geeiste Buttermilchsuppe mit Pumpernickel

Ingwer und die Buttermilch mit einem Elektroquirl schaumig aufschlagen. Ich habe die Suppe dann noch etwa dreissig Minuten in das 1°C -Fach des Kühlschranks gestellt. Den Pumpernickel auf die Teller verteilen, mit der Suppe auffüllen. Die Tomaten in die Teller geben und mit dem Basilikum bestreuen. Da ich Basilikumblüten hatte, habe ich die auch noch dazu gegeben.

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